Einladung zur Performance

Der Moment auf dem wir hingearbeitet haben, ist im Kommen. Derzeit sind wir noch intensiv am Proben und doch steigt der Adrenalinpegel und die Vorfreude auf die Performance wächst.

 

Willkommen in meinem Prekariat. Theater_Performance
23.06.2017 19:00 Uhr
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
Der Eintritt ist kostenfrei.

Du betrittst ein Museum, mehr eigentlich eine Wohnung. Aber wir stellen nichts aus, komm einfach rein. Da stehen Sessel und Schränke, ein paar alte Lampen, Bilder an den Wänden, vielleicht Geschirr. Was hat das mit prekär zu tun? Hör genau hin. Und zwischen den Möbeln Menschen. Und zwischen den Menschen Besitz. Und wo sitzt du? Was besitzt du? Ach scheiß drauf.
Wer hat welchen Status und warum hat das eigentlich immer etwas mit Besitzen zu tun?
Und wozu das Ganze?

Hier performen Frauen*, die aus unterschiedlichen Perspektiven prekäre Lebensrealitäten beleuchten und mit ihren Geschichten und Erfahrungen gemeinsam Sichtbarkeiten gestalten. Theater wird meist mit hochkulturellen Stereotypen in Verbindung gebracht, es muss aber für alle zugänglich sein. Und nicht nur das, alle müssen Platz haben. Platz besitzen. Besetzen.

Du bist eingeladen am 23. Juni 2017 um 19:00 Uhr ins Amerlinghaus Wien zu kommen und einmal weniger zu sitzen, schau hin und nicht nur drauf. Machs dir nicht zu bequem.

 

Prekariat im Zitat: Christine Bergmann

Prekarisierung beschäftigt. Prekarisierung wird in akademischen und aktivistischen Kontexten rege diskutiert. Durch unser Projekt sind wir Teil dieses Diskussionsprozesses, fügen einiges hinzu, aktualisieren anderes, können einigen Ansichten nur zustimmen, andere ablehnen. Auf unserer Suche nach Worten, Diskursen und Herangehensweisen haben wir Texte von Theoretiker_innen und Aktivist_innen gefunden, die wir präsentieren wollen. Die wir diskutieren werden. Die uns beschäfigen.

Das heutige Zitat stammt von Christine Bergmann, Politikerin*. Der vollständige Beitrag kann hier nachgelesen werden.

Prekariat im Zitat: Precarias a la deriva

Prekarisierung beschäftigt. Prekarisierung wird in akademischen und aktivistischen Kontexten rege diskutiert. Durch unser Projekt sind wir Teil dieses Diskussionsprozesses, fügen einiges hinzu, aktualisieren anderes, können einigen Ansichten nur zustimmen, andere ablehnen. Auf unserer Suche nach Worten, Diskursen und Herangehensweisen haben wir Texte von Theoretiker_innen und Aktivist_innen gefunden, die wir präsentieren wollen. Die wir diskutieren werden. Die uns beschäfigen.

Das heutige Zitat stammt von dem aktivistischen Kollektiv Precarias a la deriva. Der vollständige Beitrag kann hier nachgelesen werden.

Probentagebuch: Es geht ums Geld

Geld regiert die Welt.
Über Schulden spricht eins* nicht.
Geld verdirbt den Charakter.
Du musst auf eigenen Beinen stehen.

Sehr viele Menschen wachsen mit Glaubenssätzen auf, die das Thema Geld betreffen. Das fängt bereits in der Kinderheit an, wenn Kinder von Erwachsenen auf den Umgang mit Geld vorbereitet werden. Wir haben uns diese Glaubenssätze, die jede* von uns hat, genauer angesehen und dazu einen kurzen Text verfasst. Die Aufgabe war dann diesen Text oder Teile davon körperlich umzusetzen.

Entstanden sind sehr widerständige Szenen, bei denen wir uns auch von diesen Glaubenssätzen distanziert haben.

Mit der gestrigen Probe haben wir zudem den Prozess des Materialsammelns so ziemlich abgeschlossen. Nun geht es darum, eine Dramaturgie zu finden und das Material szenisch umzusetzen.

Prekariat im Zitat: Alexandra Manske

Prekarisierung beschäftigt. Prekarisierung wird in akademischen und aktivistischen Kontexten rege diskutiert. Durch unser Projekt sind wir Teil dieses Diskussionsprozesses, fügen einiges hinzu, aktualisieren anderes, können einigen Ansichten nur zustimmen, andere ablehnen. Auf unserer Suche nach Worten, Diskursen und Herangehensweisen haben wir Texte von Theoretiker_innen und Aktivist_innen gefunden, die wir präsentieren wollen. Die wir diskutieren werden. Die uns beschäfigen.

Das heutige Zitat stammt von Alexandra Manske, Soziologin*. Der vollständige Beitrag kann hier nachgelesen werden.